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Verantwortlich leben, solidarisch handeln Herzlich willkommen bei der Kolpingsfamilie Süßen!
Rückblick Veranstaltungen
05.-08.09.2018 Leipzigreise     Dezember 2018 Schuhaktion 05.+06.12.2019 Nikolausaktion 08.12.2019 Adventsfeier und Kolpinggedenktag       12.01.2019 Christbaumabholaktion     15.03.2019 Mitgliederversammlung                           
         Leipzig 2018 Am 05.09.2018 ging es frühmorgens um 6.00 Uhr an der Norma los. Um 13.00 Uhr in Leipzig angekommen konnte sich jeder zunächst die Füße vertreten, bevor es in 2 Gruppen eine Stadtführung gab. Dies begleitete uns die ganzen Tage- eine Führung für „Erwachsene“ und eine für „Kinder und Fußlangsame“. Die erste Frage wurde uns gestellt: „Woher kommt der Name Leipzig? „Lindenort“ – war die Antwort. Es gäbe viel von Leipzig zu berichten. Über die Leipziger Messe, über Bach, Goethe oder Wagner auch über die grundlos gesprengte Universitätskirche könnte man viel erzählen. Ich möchte mich aber auf eine Einzelheit beschränken, welche uns sehr berührte, als unsere Stadtführerin, eine Zeitzeugin, uns vor der Nikolaikirche vom 9. Oktober 1989 erzählte. Damals seien jeden Montag in Leipzigs Kirchen, ausgehend von der Nikolaikirche, beständig mehr Leute zum Friedensgebet gekommen. Das Westfernsehen hätte eine Woche davor anlässlich einer Messe davon berichtet. In den Seitengassen sei die Volkspolizei gestanden, schießbereit, Krankenwagen seien mit Blutkonserven bestückt gewesen - man erwartete das Schlimmste. Die Pfarrer riefen zur friedlichen Demonstration auf, beide Hände fest an der Kerze, damit sie nicht zur Gewalt erhoben werden konnten. Es wurde nicht geschossen, weder auf einem Menschen noch auf einer der vielen Fruchtkisten (Kinderwagen), welche als Schutzschild mitgebracht worden sind. Dieses Ereignis leitete die endgültige Niederlage der DDR ein. Skandierend hätten sie gerufen: „…. Visafrei bis Hawaii …“bis heute sei niemand ihrer Bekannten in Hawaii gewesen. Die anschließende Stadtrundfahrt mit dem Bus ging gleich gut los: Der Stadtführer lotste unseren Busfahrer Walter in eine Sackgasse, so dass der Bus nur durch die Fahrt gegen mehrere Einbahnstraßen wieder rauskam. Das Gohliser Schlösschen- ein Verlobungsgeschenk, das Waldviertel, die Karli und andere schöne Ecken wurden uns gezeigt. Die Fahrt hörte dort auf, wo es am Freitag in Leipzig weitergehen sollte: am Völkerschlachtdenkmal. Am Hotel angekommen gab es im Hotel ein 3-Gänge- Menü zum Abschluss für  uns müde Reisende. Nach reichhaltigem Frühstück am Donnerstag ging es bald Richtung Wittenberg, dem Wirkungsort Martin Luthers los. Dort gab es eine Führung vom Beginn seines Wirkens, der Tür an der Schlosskirche, dem schwarzen Brett der Professoren mit seinen 95 Thesen, bis zum Lutherhaus und der alten Eiche, bei der er den Brief des Papstes verbrannt haben sollte. Dann ging es weiter zum nächsten Weltkulturerbe- dem Wörlitzer Park. Dieser wurde erbaut von Franz dem Weisen, der sich dort nach englischem Vorbild einen riesigen Park errichten ließ, inklusive seiner Reiseerinnerungen z.B. einen „Minivesuv“. Ein Herrscher der sein Reich modern und fortschrittlich umkrempelte, z.B. war der Park jedermann zugänglich, es gab Schulen für Mädchen, er ließ Kirchen auf dem Dorf bauen, er führte die Pockenimpfung ein, auf seinem Park ließ er eine Synagoge bauen, diese heute noch im Original steht, da sie vom Großvater Didi Hallervordens, dem damaligen Gartenmeister, in der Reichsprognomnacht gerettet wurde. Am späten Nachmittag brachen wir zum dritten Weltkulturerbe und unserer letzten Station am heutigen Tag, dem Dessauer Bauhaus auf. Eine Baukultur begründet von Walter Gropius, welcher wie im Mittelalter Handwerk und Kunst verbinden wollte. Dort stehe Häuser samt Inventar, wie sie heute neu gebaut werden könnten und vermutlich der Ideenpool für IKEA-Möbel sein könnten, jedoch sind sie fast 100 Jahre alt. Müde und staubig – es hat dort seit April nicht mehr geregnet – ging es zurück zum Hotel. Wie vorher berichtet ging es am Freitag zu Fuß zum Völkerschlachtdenkmal. Ein beeindruckendes Denkmal welches 1913 nach circa 15-jähriger Bauphase eingeweiht wurde und an den Sieg über Napoleon 100 Jahre zuvor erinnern sollte. In dieser Völkerschlacht fielen in 4 Tagen in den nassen Auen in und um Leipzig 100 000 Soldaten. Das 91 Meter hohe Denkmal, wurde komplett von den Leipziger Bürger finanziert und sollte möglichst nichts kosten. So kam es, dass der untere Teil des Denkmals aus Stabilitätsgründen mit Müll gefüllt wurde. Ganz obenauf hat man einen herrlichen Blick über Leipzig und Umgebung. Mittendrin in der Ruhmeshalle genießt man eine tolle Akustik für „Großer Gott wir loben Dich“ und bewundert riesige in Stein gehauene Statuen, eine so schwer wie 80 Elefanten. Mit der Tram ging es weiter zur Probstkirche Sankt Trinitatis. Dort erhielten wir eine Spezialführung von eine Bekanntschaft unseren Mesmer Hans Rüsenberg. Die 2013 eingeweihte Kirche gilt als neuester und modernster Kirchenbau der Katholischen Kirche in Deutschland. Für die Kirche wurde eigens eine Straße gebaut, das Nonnenmühlgässchen, damit ihre Adresse nicht Martin Luther Ring heißt. Bemerkenswert sind die beleuchtete Fenster in denen das komplette neue und alte Testament eingeprägt wurde. Die Kirche ist bewusst schlicht und symmetrisch gehalten. Die wichtigsten Gegenstände wie Kreuz, Altar, Taufstein, Ambo, Tabernakel „als Tresor in der Vitrine“ sind mit Ornamenten verziert. Der Mittag stand zur freien Verfügung. Mache zog es zum Bummeln, in den Zoo, andere auf den MDR Tower oder in die unzähligen Museen. Um 18. 00 Uhr hörten viele von uns dem Thomanerchor bei einer Bachmotette in der Thomaskirche zu. Ein tolles Erlebnis. Bevor es am Samstag nach Hause ging fuhren wir zur Wartburg. Begründet von Ludwig dem Springer als zwei Wehrtürme aus Holz, wurde sie vom Ludwig dem Zweiten aufwendig und modern aus Stein zweigeschossig und mit wunderschönen und für die damalige Zeit modernen Innenräumen ausgebaut. Über Jahrhunderte hinweg um- und ausgestaltet beherbergte sie Elisabeth von Thüringen, 10 Monate Junker Jörg alias Martin Luther, welcher dort die Bibel in Deutsche übersetzte, und war die Wiege der ersten demokratischen Gedanken und der Forderung eines einheitlichen Deutschlands um 1813. Nach einer Kaffeepause am Bus und eines unwilligen Thüringen Würstelbräters ging es dann nach Hause. Einen Zwischenstopp gab es dann noch zum Abendessen in Essingen. Um 21.00 waren wir dann nach ereignisreichen Tagen alle wohlbehalten und viele Eindrücken reicher wieder in Süßen. Vielleicht ist es beim einen oder anderen nicht das letzte Mal, dass er in Leipzig war. B.K. Schuhaktion 2018 „Wir können viel, wenn wir nur nachhaltig wollen, wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen.“    Adolf Kolping „Mein Schuh tut gut!“ Schuhsammelaktion der Kolpingsfamilie Süßen ein voller Erfolg Bei der Schuhsammelaktion zugunsten der internationalen Adolf-Kolping- Stiftung wurden allein in Süßen 1211 Paar Schuhe gesammelt.     53 Pakete wurden gepackt und per Post nach Köln verschickt. Wir sind überwältigt von diesem Ergebnis und möchten uns bei allen bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an das Schuhhaus Staudenmayer in Süßen und die Mobile Hilfe in Kuchen, sowie Bürgermeister Marc Kersting und Pater Joseph, die maßgeblich zum Erfolg dieser Aktion beigetragen haben. Nochmals ganz herzlichen Dank!!!!! Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Süßen am 15.03.2019  Zur diesjährigen Mitgliederversammlung konnte der Sprecher des Leitungsteams Thomas Czinszky 26 Mitglieder und einen Gast im Kath.  Gemeindehaus St. Maria begrüßen. Präses Pater Joseph trug als geistlichen Impuls ein Gebet von Cassandra Steiner mit dem Titel: „Gegen den Strom“ vor. Danach gedachten  die anwesenden Mitglieder mit einem weiteren Gebet den verstorbenen Mitgliedern der Kolpingsfamilie, besonders jedoch dem im Jahr 2018  verstorbenen KF-Mitglied Alfred Singer. Anschließend folgten die Berichte der verschiedenen Gruppierungen. Thomas Czinszky berichtete in seinem diesjährigen Rückblick zu folgenden Themen:  Mitgliederstand, Kolpinggesanggruppe,  Spendenaktionen der KF, Auflösung der Frauenturngruppe, neue Bundesvorsitzende, Datenschutz, Beschaffung neuer KF-T-Shirts,  Zeltgemeinschaft, Kolpingsblättle und Kolping-Musikschule.  Für die Gruppe Junge Familien konnte Gerhard Emberger jun. berichten, dass sich zu den monatlichen Treffen ein fester Stamm von 5-6  Familien trifft. Mittlerweile könnte mit den Kindern eine Jugendgruppe gebildet werden, aber es fehlt an Gruppenleitern, so der Sprecher. Das  jährliche Familienzelten, einer der Programmhöhepunkte bei den Jungen Familien, musste kurzfristig entfallen, da einer der wenigen  Regentage im Sommer 2018 ausgerechnet auf dieses Wochenende fiel. Für die Kolpingjugend konnte G. Emberger über die mit großem  Erfolg durchgeführte Christbaumsammlung berichten, sowie über die Planungen zur diesjährigen 72 Stundenaktion. Von den Treffen und Aktivitäten der „Gruppe Ältere“ berichtete Rosemarie Röder. Die Besichtigung der Bäckerei Bopp in Türkheim, das interne Sommerfest im Jugendheim und ein Abend bei Kolping im Herbst waren die wichtigen Programmpunkte im letzten Jahr.    Der Kassenbericht wurde von Kassierer Matthias Reiner anhand einer Powerpoint-Präsentation den anwesenden Mitgliedern erläutert. Wie  immer sehr korrekt und genau. Der Kassierer konnte am Ende seines Berichtes ein plus von ca. 1300 Euro zum Vorjahr in der Kasse bekannt  geben. Die beiden Kassenprüfer Doris und Uli Nuding konnten der Mitgliederversammlung anschließend eine einwandfreie und fehlerfreie  Kassenführung vermelden. Auf Antrag von Franz Geszler wurde die Vorstandschaft für ihre Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr einstimmig  von den anwesenden Mitgliedern entlastet. Nachdem keine Bewerber für ein weiteres Vorstandsamt zur Verfügung standen, fanden auch keine Neuwahlen statt. Mit dem gemeinsamen Singen des Kolpingliedes und einem Danke schön von Thomas Czinszky an die anwesenden Mitglieder für ihr  Kommen, war die diesjährige Mitgliederversammlung beendet.  Kolpinggedenktag und Adventsfeier Mit einem Gottesdienst am Samstagabend gedachten die Mitglieder der Kolpingsfamilie Süßen dem Todestag ihres Gesellenvaters Adolph  Kolping, der am 04. Dezember 1865 verstarb.  Bei der anschließenden Adventsfeier im adventlich geschmückten Saal des Kath. Gemeindehauses St. Maria stimmten sich die ca. 50  anwesenden Mitglieder und Gäste auf eine frohe und besinnliche Adventszeit ein. Zusammen mit Kindern aus der Gruppe  “Junge Familien“  trug Martina Schuster eine Geschichte zum Liedtext „Es ist ein Ros entsprungen“ vor. Im Rahmen dieser Feierstunde konnte dann Thomas  Czinszky zusammen mit Martina Schuster und Gerhard Emberger jun. 5 Mitgliedern der Kolpingsfamilie für ihre langjährige Treue zu Kolping  gratulieren und eine Urkunde sowie ein Geschenk in flüssiger Form überreichen: Gerhard Schuster und Herbert Fitterling für 40 Jahre, Jürgen  Valenta für 50 Jahre, Helmut Neher und Josef Führinger für 60 Jahre. Danach durfte Th. Czinszky dann gemeinsam mit der geistlichen Leiterin  M. Schuster und dem Leitungsteammitglied G. Emberger jun. ein neues Mitglied willkommen heißen. Mit den Worten „Treu Kolping“ und per  Handschlag wurde Alexander Starke feierlich in die Kolpingsfamilie Süßen aufgenommen.  Mit einem herzlichen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben, beendete Th. Czinszky den offiziellen Teil der  Adventsfeier. Bei Glühwein, Punsch und einem leckeren Buffet klang dann die Feier gemütlich aus.  Nikolaus-Aktion 2018 der Kolpingsfamilie Süßen Der Bischof Nikolaus und sein Knecht Ruprecht besuchten bei der diesjährigen Nikolaus-Aktion ca. 400 Kinder in 26 Familien, 3 Kindergärten  und 2 Grundschulen. Auch die Feier des "Frohen Alters" mit ca. 100 Pers. hat der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht besucht.  Der Erlös  von € 900,- wurde in Form von Geschenken am Nikolaustag und zu Weihnachten dem Süßener Carisatt-Tafelladen zur Weitergabe an  bedürftige Kinder übergeben. Die Kolpingsfamilie Süßen, der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht bedanken sich ganz herzlich bei Allen, die  mit ihrer großzügigen Spende zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben.
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